Netzwerk für europaweite Energiewende: das „StoRIES“-Projekt
Bis 2050 wollen die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) die Klimaneutralität erreichen (Green Deal). Dafür müssen sie nicht nur die erneuerbaren Energien ausbauen, sondern auch in Energiespeicher investieren. Ihre Entwicklung beschleunigte das europäische Forschungskonsortium unter dem Namen „StoRIES“. Koordiniert wird es vom Helmholtz-Institut Ulm (HIU), das vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der Universität Ulm gegründet wurde.
Vier Jahre lang forschten Einrichtungen aus ganz Europa im Rahmen des Projekts „StoRIES“ zur Entwicklung, Bereitstellung und Integration von Energiespeichern. Entstanden ist ein europaweites Netzwerk aus 250 Forschungseinrichtungen, spezialisierten Laboren und Testumgebungen. In Deutschland beteiligt war unter anderem das Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Zentrales Vorhaben von „StoRIES“ war, Speichertechnologien zu identifizieren, mit denen sich die schwankende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien ausgleichen lässt. Dabei zeigte sich: Keine einzelne Technologie kann künftig alle Anforderungen des Energiesystems erfüllen, so die Forscher. Batteriespeicher eignen sich für schnelle Lastwechsel im Stromnetz, thermische Speicher für industrielle Wärmeprozesse, Wasserstoff ermöglicht besonders die langfristige Energiespeicherung. Auf Basis der Anlalyse entwickelten die Forschenden eine Technologie-Roadmap sowie eine stragegische Forschungs- und Innovationsagenda.
Weitere Informationen dazu finden Sie unter:
https://www.kit.edu/kit/pi_2021_084_stories-neuer-schub-fur-die-energiespeicherforschung-in-europa.php